Reimann & Wolff
Immobilien

REIMANN&WOLFF
Waldfeucht:
"Früher Pfarrhaus. Jetzt Platz für 7 Wohneinheiten."

Kennung:5583
Objektart:Haus - Mehrfamilienhaus
Carport:7
Garageanzahl:1
Wohnfläche:358.53 m2
Grundstücksfläche:464.00 m2
Anzahl Zimmer:13.00
Anzahl Schlafzimmer:7.00
Anzahl Badezimmer:7.00
Anzahl Terrassen:1.00
Anzahl Stellplätze:8
Keller:Ja
Baujahr:1952
Zustand:Entkernt
Verkaufstatus:Offen
Verfügbar Ab:nach Vereinbarung
Denkmalgeschützt:Ja
Lage: Waldfeucht
Preis:269.000,00 € (Kaufpreis)
Courtage:Keine zusätzliche Käuferprovision.

Ihr Ansprechpartner

Reimann&Wolff Patrick Reimann Immobilienmakler Patrick Reimann
Geschäftsführer
Tel.: +49 (0) 2452 / 687469-0
reimann@reimannwolff.de

360°-Rundgang

Obschon die Zeiten, als das zweigeschossige Gebäude noch als Pfarrhaus genutzt wurde, Vergangenheit sind, hat es doch seinen alten Charme beibehalten und erweist sich für Sie als Glücksfall.

Denn zum einen liegen die baurechtlich genehmigten Architektenpläne für den Umbau in ein Haus mit sieben Wohneinheiten, größtenteils mit Balkon bzw. Terrasse vorgesehen, bereits vor und zum anderen ergeben sich bei der energetischen Sanierung u.U. äußerst lukrative Finanzierungs- und Fördervorteile in Form von günstigen Zinsen und großzügigen Tilgungszuschüssen von bis zu insgesamt 231.000 EUR (Stand: 15.03.2022) bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Doch damit nicht genug: Als besonders attraktiv erweisen sich auch die steuerlichen Vorteile. Weil sich das alte Pfarrhaus im Geltungsbereich der Denkmalschutzsatzung und Gestaltungssatzung Historischer Ortskern Waldfeucht befindet, gilt das Gebäude als Denkmalimmobilie (nur äußere Erscheinung, d.h. Dach, Fenster und Fassade).
Hierbei gilt: Wenn Sie die Denkmalimmobilie als Kapitalanleger vermieten, können Sie 100 % der anfallenden Sanierungskosten über zwölf Jahre hinweg absetzen. In den ersten acht Jahren können 9 % abgesetzt werden, in den nächsten vier Jahren sind es 7 %.

Zusätzlich haben Sie die Wahl, ob Sie die Sanierung lieber selber vornehmen oder von Unternehmen durchführen lassen.

Gespickt mit Ihrer persönlichen Note wird das alte Pfarrhaus nach erfolgter Sanierung eine ansprechende Residenz für Menschen, die gerne den Charme vergangener Tage erleben und modernen Komfort genießen wollen. Ihre Mieter werden es Ihnen danken.

Historische Häuser bringen eine Geschichte mit sich. Durch das Erhalten und Sanieren setzt man diese Geschichte fort und fügt ein neues Kapitel hinzu.

Es handelt sich bei diesem Immobilienangebot um ein Gebäude nach Wohnungseigentumsgesetz (WEG).

REIMANN&WOLFF Waldfeucht:
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Durch das erfolgte Entkernen und die Vorbereitung auf die Planumsetzung ist bereits die ideale Grundlage für eine Sanierung gegeben. Betondecken bilden dabei ebenfalls eine gute Voraussetzung.

Im Zuge des Umbaus werden Sie die einfach verglasten Holzfenster entsprechend der Vorgaben für energetische Sanierungen ersetzen und gleichzeitig weitere Verbesserungen hinsichtlich des Wärmeschutzes und der Energieeffizienz vornehmen.

Im vorhandenen Kellergeschoss ergeben Sie die notwendigen Abstellmöglichkeiten für Ihre zukünftigen Mieter und die zu installierende Haustechnik. Ein neuer Gasanschluss ist bereits installiert.

Ein weiterer Vorteil: Die noch anzubringende Balkonkonstruktion liegt bereits vor Ort.

Die weitere Ausstattung hängt von Ihrer weiteren Planung ab und gestaltet sich somit ganz individuell.

Waldfeucht liegt westlich von Heinsberg (Kreisstadt) im Naturraum Selfkant zwischen den Flüssen Wurm im Osten und der Maas im Westen und hat ca. 8.900 Einwohner.

Der Rundgang durch den historischen Ortskern führt Sie über den ehemaligen Stadtwall zu der Pfarrkirche "St. Lambertus" und zu der ehemaligen wasserumwehrten Schlossanlage aus dem 17./18. Jahrhundert, die heute die Gemeindeverwaltung beherbergt.

Das Golddorf Waldfeucht lädt Sie ein zum Anschauen, Besuchen und Entdecken.

Umgebungskarte

Energieausweisdatum:

nicht_noetig


* Der oben genannte Energiekennwert spiegelt den Energieverbrauch in Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter (kWh/(a m²)) wieder und liefert den tatsächlichen errechneten Energieverbrauch der Immobilie. Weitere Informationen finden Sie hier unter de.wikipedia.org/wiki/Energiebedarfsausweis

Infrastruktur (alle Angaben geschätzt):
Anschluss B56n - 10 Fahrminuten
Bahnhof - 24 Busminuten
Bushaltestelle - 1 Gehminute
Grundschule (Haaren) - 18 Busminuten
Gymnasium (Heinsberg) - 25 Busminuten
Realschule (Heinsberg) - 29 Busminuten
Kindergarten - 8 Fahrminuten
Einkaufsmarkt - 3 Fahrminuten
Aachen - 42 Fahrminuten
Düsseldorf - 59 Fahrminuten
Maastricht - 38 Minuten

1. Alle zu diesem Immobilienangebot gemachten Angaben sind Circa-Werte und beinhalten möglicherweise zu Wohnzwecken genutzte, aber baurechtlich nicht genehmigte Flächen und stammen vom Eigentümer bzw. Auftraggeber und wurden nicht überprüft und stellen ferner keine Zusicherung durch die reimann&wolff IMMOBILIEN GmbH dar. Daher wird auch keine Haftung für die gemachten Angaben übernommen. Irrtum und Zwischenverkauf bleiben vorbehalten.
2. Ein Großteil der Fotoaufnahmen wurde mit einem Weitwinkelobjektiv bzw. mit einem Fisheye-Objektiv aufgenommen. Dadurch können Räume größer wirken als in der Realität.
3. Reservierungen werden bei Vorlage einer entsprechenden Kaufabsichtserklärung und Vorlage einer Finanzierungsbestätigung und/oder eines Eigenkapitalnachweises vorgenommen.
4. Aufgrund der derzeit großen Anfrage nach Besichtigungstermine, bitten wir im Vorfeld um Vorlage eines Finanzierungszertifikats o.ä.

SANIERUNGSPFLICHT BEI EIGENTÜMERWECHSEL
Mehrfamilien-, Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland müssen grundsätzlich gewisse Mindestanforderungen nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) erfüllen. Bis Ende Oktober 2020 galt die EnEV (Energiesparverordnung), die nun zum 01. November 2020 durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst wurde.
Sanierungs- bzw. Nachrüstpflichten nach GEG gelten in allen Fällen des Eigentümerwechsels – sei es durch Hauskauf, Erbe oder Schenkung – ausgenommen sind nur Ein- und Zweifamilienhäuser, die bereits am 1.2.2002 vom Eigentümer selbst bewohnt wurden. In allen anderen Fällen gilt:
- Alte Heizkessel erneuern: Über 30 Jahre alte Heizkessel müssen erneuert werden, wenn sie flüssige oder gasförmige Brennstoffe nutzen (z.B.: Gas oder Öl). Ausgenommen sind Niedertemperatur- oder Brennwertkessel, Heizkessel mit einer Nennleistung unter 4kW oder über 400kW, Anlagen, die nur zur Warmwasser Bereitung dienen, Küchenherde oder Heizgeräte, die hauptsächlich für einen Raum ausgelegt sind und auch Warmwasser liefern. Zentralheizungen müssen mit Regelungen nachgerüstet werden. Wenn Wasser der Wärmeträger ist, müssen Thermostate zur raumweisen Temperaturregelung installiert werden.
- Warmwasserführende Rohre dämmen: Nicht gedämmte Heizungs- und Warmwasser-Rohre oder Armaturen müssen in unbeheizten Räumen gedämmt werden.
- Oberste Geschossdecken oder Dach dämmen. Die oberste Geschossdecke zu einem nicht ausgebauten und unbeheizten Dachraum muss beispielsweise gedämmt werden. Zumindest dann, wenn diese Decke zugänglich ist und die Mindestanforderungen an den Wärmeschutz nicht erfüllt werden.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern gilt eine Frist von 2 Jahren. Wer die Sanierungspflichten innerhalb dieser Frist nicht erfüllt, muss mit einer Strafe von bis zu 50.000€ rechnen.

Außerdem sind auch noch weitere Pflichten im GEG für Altbauten vorgeschrieben:
- Für die Haustechnik sind bestimmte Wartungsintervalle vorgeschrieben. Diese müssen eingehalten werden. Darunter fällt auch die Inspektion der Klimaanlage.
- Bei Verkauf oder Neuvermietung muss ein Energieausweis erstellt und vorgelegt werden. Denkmalgeschützte Gebäude sind von dieser Pflicht befreit.

SANIERUNGSPFLICHTEN BEI AUSBAU, UMBAU UND ERNEUERUNG
Bei größeren Umbaumaßnahmen wie Änderungen der Gebäudehülle, Erweiterungen und Ausbau sind die Eigentümer in Deutschland verpflichtet, die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes einzuhalten. Dies Anforderungen unterscheiden sich von denen bei einem Neubau.

ERNEUERUNG EINZELNER BAUTEILE
Wer einzelne Bauteile erneuert – zum Beispiel die Fenster austauscht – muss die Anforderungen des GEG für diese einzelnen Bauteile einhalten. Auch, wenn der Putz an der Fassade entfernt wird, gilt dies als Erneuerung der Fassade und die entsprechenden Dämmwerte für die Außenwände müssen eingehalten werden. Daraus kann auch die Notwendigkeit einer Fassadendämmung entstehen. Wird die Fassade hingegen nur neu gestrichen und geringfügig ausgebessert, dann sind keine Wärmedämmanforderungen zu erfüllen.
In manchen Fällen können Ausnahmen zur Sanierungspflicht beantragt werden. Zum Beispiel wenn die Fassade saniert, aber keine neue Fassadendämmung angebracht werden soll, weil dadurch weitere Bauteile wie Fenster oder Dach zu erneuern wären, die sonst nicht hätten erneuert werden müssen.

UMFASSENDE MODERNISIERUNG MIT GESAMTENERGIEBILANZ
Alternativ dazu kann auch eine Gesamtenergiebilanz vom modernisierten Altbau erstellt werden – ähnlich wie beim Energieausweis im Neubau. Der Jahres-Primärenergiebedarf und die Transmissionswärmeverluste des gesamten Gebäudes müssen hierbei nachgewiesen und gewisse Grenzwerte eingehalten werden. Die oben beschriebenen Einzelnachweise für Bauteile entfallen damit.
Die Grenzwerte für den Altbau sind deutlich weniger streng als jene für den Neubau. Der Jahres-Primärenergiebedarf bei einem Neubau darf nicht höher sein als 75% des Referenzgebäudes. Beim Altbau hingegen darf der Jahres-Primärenergiebedarf um 40% über dem des Referenzhauses liegen. Somit kann der Primärenergiebedarf eines Altbaus zu einem vergleichbaren Neubau um rund 86% höher sein (Stand: 2019). Für die Sanierung zum Energieeffizienzhaus werden gute Förderungen vergeben.

KEINE PFLICHTEN BEI KLEINEREN MASSNAHMEN IM ALTBAU
Bei Reparatur- und Wartungsmaßnahmen oder bei Renovierungsarbeiten wie zum Beispiel die Erneuerung der Bodenbeläge oder des Badezimmers sind keine zusätzlichen Aufrüstungen nach GEG nötig.
Wenn zum Beispiel die Fassade oder die Fensterrahmen neu gestrichen werden, müssen diese Bauteile keine Grenzwerte einhalten. Selbst wenn die Fassade an einzelnen Stellen saniert wird, greift die EnEV nicht, solange die sanierte Fläche weniger als 10% der Fassadenfläche ausmacht.

WANN GILT DAS GEG IM ALTBAU NICHT?
Ist eine energetische Sanierung Pflicht? Nein! Das deutsche Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht nur das Nachrüsten von einigen wenigen Punkten vor, siehe oben.

Viele Sanierungsmaßnahmen wie: Fassadendämmung, neue Fenster oder die Dämmung der Kellerdecke sind hingegen freiwillig. Die Hausbesitzer entscheiden selbst, was sinnvoll erscheint und was nicht.
- Dämmung der Kellerdecke ist keine Pflicht: Eine Kellerdecke zu einem ungedämmten, nicht beheizten Kellerraum zu dämmen, kann jedoch durchaus sinnvoll sein. Es besteht aber keine gesetzliche Nachrüstpflicht.
- Fensteraustausch und Fassadendämmung ist keine Pflicht: Alte Fenster müssen laut GEG nicht ausgetauscht werden, selbst wenn sie undicht sind. Es gibt auch keine Dämmpflicht für ungedämmte Außenwände. Wenn jedoch die Fassade oder die Fenster erneuert werden sollen, dann müssen sie die Anforderrungen des GEG erfüllen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, kann im Einzelfall frei entschieden werden.
- Empfehlungen im Energieausweis zur Modernisierung sind nicht verpflichtend. Sie dienen als Information.

Die reimann&wolff IMMOBILIEN GmbH übernimmt für die genannten Informationen keine Haftung. Ferner wird keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben übernommen.

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